Die Jusos Landshut begrüßen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts. Damit ist geklärt, dass der Kongress der NPD Jugend nicht in der Mensa des Hans-Leinberger-Gymnasiums stattfinden kann. Demokratiefeindlichkeit und rechtes Gedankengut haben in städtischen Einrichtungen nichts verloren, so die Jusos. Der Vorsitzende der Jusos Niederbayern Daniel König bedankte sich ausdrücklich bei dem Engagement des Runden Tischs gegen Rechts und den vielen Bürgern die gezeigt haben, dass die Rechten in Landshut unerwünscht sind. Landshut hat Flagge gezeigt für Demokratie, Toleranz und Freiheit. Die Jusos werden sich weiterhin im Kampf gegen rechts aktiv einbringen und danken allen Mitaktivisten.

Auf dem Jahresabschlussessen der Jusos Landshut ließen die jungen Genossen das Jahr 2011 Revue passieren. Die Protest gegen die Verlängerung der AKW Laufzeiten, die Krise der EU oder der Kampf gegen den Rechtsextremismus sind nur drei der vielen Arbeitsfelder des Jahres 2011. Hier freute man sich, dass man mit Werner Schieder MdB einen Experten auf dem Gebiet der Schuldenproblematik begrüßen konnte. Auch eine Veranstaltung zum Thema Rechtsextremismus erfreute sich guten Besuchs. Mit großer Bestürzung musste die Anfrage der NPD Jugend zur Kenntnis genommen werden Ihren Kongress in der Mensa des HLG abhalten zu dürfen. Dies müsse verhindert werden, so die Jusos.

Im Bildungsbereich wurden die Studentenproteste mit unterstützt und einen Jusos Hochschulgruppe an der FH Landshut gegründet. Hier wurde namentlich Lena Ordner als Hauptorganisatorin genannt. Im Weiteren freue man sich auch darüber, dass mit Daniel König wieder ein Landshuter den Vorsitz der Jusos Niederbayern übernommen habe.

Auch in 2012 gibt es viel zu tun, so die Jusos und so werde man weiterhin mit viel Elan an die Sache ran gehen.